Energiesparen in Schulen in Osnabrück

Energiesparen in Schulen in Osnabrück

Das Energiesparprojekt wird vom Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt Osnabrück finanziell und fachlich unterstützt. Alle teilnehmenden Schulen – Primar- und Förderschulen sowie alle Schulen der Sekundarstufen I und II – erhalten für ihre pädagogischen Interventionen für einen nachhaltigen Umgang mit Resourcen und konkreten Maßnahmen zur Erreichung einer resourcenschonenden Energienutzung eine pädagogische Unterstützung. Ziel des Projektes ist es, die Schulen dabei zu unterstützen, Elemente des Konzeptes Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – s. u. – in den Unterricht und in die gesamte Schulgemeinschaft zu integrieren und die Emissionen der Schule zu reduzieren, um klimaneutralität zu erreichen. Die Schulstufen bezogenen Informationen befinden sich unter „Klimaneutrale Schule“.

Grundlagen und Leitidee des Projektes sind die Orientierung an den Zielen des Masterplans 100 % Klimaschutz der Stadt Osnabrück, den Zielen des UN-Beschlusse von 2015 – Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung Sustainable Development Goals (SDGs) und dem Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung – BNE.

Die didaktisch-methodische Gestaltung und Umsetzung erfolgt durch das Projekt KLIMAlab Osnabrück.

Es bedarf keiner ausführlichen Begründung für die Thematisierung des Klimawandels in schulischer und außerschulischer Bildung. Die täglichen Nachrichten über die Folgen dieser Klimaveränderung sprechen eine deutliche Sprache, wenn sie auch in Darstellung der Dramatik eher zurückhaltend sind. Den wichtigen Stellenwert der Bildung hat bereits Bodin mit seinem Bericht an den Club of Rome 1979 deutlich gemacht (Bridging the Human Gap). Mit der Ausrufung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wurde 12 Jahr nach dem Klimagipfel von Rio 1992 unterstrichen.

Beim UN-Gipfel in New York im Herbst 2015 wurde die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ mit ihren 17 globalen Nachhaltigkeitszielen: Sustainable Development Goals  (SDG) verabschiedet. Mit der Unterzeichnung dieser Agenda haben 193 Staaten einen historischen Schritt vollzogen. Durch die Anerkennung der Universalität der Agenda bekräftigen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer ihre gemeinsame Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft.

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